Kanzlei DR. GÄBHARD : München · Berlin · Deutschland Kanzleigründung 1990 · Über 25 Jahre Beratungskompetenz und Prozesserfahrung

Anwalt setzt Ihre Ansprüche im Versicherungsrecht durch

Anwaltstätigkeit und Prozessführung im Versicherungsrecht, vor allem Rechtschutzversicherungen, Lebensversicherungen, Kapitallebensversicherungen, fondsgebundene Versicherungen, dies schwerpunktmäßig seit Jahren auch bezüglich englischer Versicherer wie der Scottish Widows Ltd., vormals Clerical Medical, mit Vertragsprüfung, Widerspruch, Rückabwicklung, Schadensersatz und Feststellung der Verpflichtung zu den in der Police zugesicherten Auszahlungen nehmen wir für Sie kompetent und rechtssicher vor. In allen Versicherungsfällen, die in unserer Fachanwaltskanzlei bearbeitet werden, prüfen wir die Ansprüche unserer Mandanten kompetent und sorgfältig. Wir klären ab, welche Rechte Ihnen aus der Versicherungspolice und dem Versicherungsvertrag unter Berücksichtigung der Versicherungsbedingungen und der gesamten Beratung zum Versicherungsvertrag zustehen. Unsere Fachanwaltskanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht prüft konkret zu Ihrem Fall die Werthaltigkeit von vertraglich in der Police oder in anderweitig übermittelten Unterlagen zugesicherten Leistungszusagen, Auszahlungen oder Renditeversprechen, führt für Sie außergerichtliche Verhandlungen mit dem Versicherungsunternehmen und realisiert mit professionellen juristischen Argumentationen optimale Vergleichslösungen, soweit dies unter Berücksichtigung aller jeweiligen Besonderheiten im Fall möglich ist. Gelingt eine außergerichtliche Einigung nicht, führen wir für Sie bundesweit an den Landgerichten und Oberlandesgerichten Prozesse gegen Versicherungsunternehmen.

Anwalt klagt die Deckungszusage bei der Rechtschutzversicherung ein

Haben Sie einen Rechtschutzversicherungsvertrag und der Versicherer wie die HUK-Coburg, die Advocard AG, die Alte Leipziger, die Rechtschutz Union, Roland, D.A.S., R + V, die ARAG, die Allianz, die ÖRAG, die DEURAG, die DEVK oder sonstige Rechtschutzversicherer lehnen aus Ihrer Sicht unberechtigterweise die Kostenübernahme bezüglich der Verfahrenskosten ab? Belassen Sie es nicht dabei, sondern wenden Sie sich an uns! Mit über 25 Jahren Berufspraxis in der Einholung von Deckungszusagen von Rechtschutzversicherern kennen wir die üblichen Ausschlussklauseln und deren Auslegungsspielräume. Wir prüfen die Ablehnungsbegründungen von Rechtschutzversicherern fundiert und korrespondieren mit ihnen mit dem Ziel der Durchsetzung der Kostenübernahme, wenn die rechtlichen Erfolgsaussichten dafür gegeben sind! Kommt es rechtswidrigerweise auch dann nicht zur Deckungszusage, klagen wir in ganz Deutschland Ihren Anspruch auf Kostenübernahme gegen Ihre Rechtschutzversicherung ein! Wir helfen Ihnen, wenn ohne zeitliche Lücke nacheinander mehrere Rechtschutzversicherungen bestanden, bei der Abklärung, welche Versicherung eintrittspflichtig ist! Geht bei Ihnen um eine Ausschlussklausel im Kapitalanlagerecht, für einen Neubau oder für Unternehmensbeteiligungen? Wird die Deckung wegen Vorvertraglichkeit abgelehnt? Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 089/45 21 33 88, vereinbaren Sie über unser Kontaktformular einen Termin für eine Erstberatung oder senden Sie eine E-Mail mit Ihren Fragen an kanzlei@gaebhard.de oder gleich direkt über das nachstehende Kontaktformular:

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Fachanwalt setzt Ihre Ansprüche gegen Clerical Medical durch

Hunderttausende Versicherungsnehmer von Clerical Medical-Verträgen fragen sich, ob sie ihr Geld zurückerhalten und/oder Clerical Medical in der Police zugesicherte Auszahlungsversprechen in der Zukunft einhalten wird! Für Verunsicherung sorgte bereits das Rundschreiben von Clerical Medical vom August 2015 an die Versicherungsnehmer mit der Information, dass voraussichtlich zum 31.12.2015 Änderungen stattfinden würden, denen der Kunde mittels Einspruch widersprechen könne. Im Rundschreiben fanden sich nebulöse Andeutungen, dass es Auswirkungen in zahlreichen Bereichen geben werde. So ist seither offen, ob das Finanz- und Haftungsvolumen der Clerical Medical Investment Group Limited und die Absicherungssysteme aller Policen in identischer Höhe erhalten bleiben und welche Änderungen der Vertragsbedingungen, insbesondere im Bereich der Pools mit garantiertem Wertzuwachs, es geben wird. Clerical Medical, inzwischen umgewandelt zur Scottish Widows Ltd., räumt selbst ein, dass Versicherte bestimmten Risikotypen mehr oder weniger ausgesetzt sein werden. So müssen sich Kunden, die sich nicht wehren, vorsorglich auf „Änderungen bei den Auszahlungsmethoden, bei der Qualität des Kundendienstes, bei den Kapitalschutzmaßnahmen, bei der Investmentpolitik, bei der Vermögensverteilung, bei den Auslagen und Kosten“ und gegebenenfalls bei der Besteuerung, die die Folge der Fusion sein könnten, einstellen. Zwar erklärte Clerical Medical, diese Auswirkungen seien „nur kleinerer Art“ und „nicht beträchtlich“, doch sollte man sich vorsorglich absichern. Angekündigt wurde auch ein mögliches Zusammenlegen oder Schließen von With-Profit-Funds. Die inzwischen erfolgte Zusammenführung von Unternehmen und die Umstrukturierungen in der Konzerngruppe Scottish Widows führte zu der Besorgnis unkalkulierbarer Risiken, da die Verbindlichkeiten zahlreicher Unternehmen gebündelt wurden und sich potenzieren können.

BREXIT und englische Versicherungsverträge wie Clerical Medical

Betrifft der am 23.6.2016 abgestimmte BREXIT der Engländer Ihren Clerical-Medical-Vertrag? Die in London ansässige Scottish Widows Ltd., welche den früheren Namen „Clerical Medical“ nur noch als Handelsmerke führt, ist Vertragspartnerin von Hunderttausenden Versicherungsverträgen deutscher Verbraucher, Versicherungsnehmer und Kapitalanleger, welche sich jetzt fragen, ob und in welchem Ausmaß ihr Clerical-Medical-Vertrag vom Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union rechtlich und wirtschaftlich betroffen sein wird. Rechtlich ist auf jeden Fall die Gefahr festzustellen, dass Clerical Medical keine deutsche Niederlassung hat, an welcher eine Klage in Deutschland gegen das Unternehmen Scottish Widows Ltd. selbst eingereicht werden könnte. Gerichtsstände und Vollstreckungsmöglichkeiten werden daher in Zukunft nachteilig beeinflusst sein. Wirtschaftlich ist zu beachten, dass die bisherigen regelmäßigen Versicherungsbeiträge und die bisherigen hohen Einmaleinzahlungen der unzähligen deutschen Clerical-Medical-Kunden von dem englischen Unternehmen Scottish Widows Ltd. in diverse sehr spekulative Fonds und andere Investitionen angelegt sind. In welchem Ausmaß es dabei in naher Zukunft zu massiven Finanzeinbußen aufgrund der internationalen Geldmarktentwicklungen infolge des BREXIT kommen wird, wird man sehen. Die anwaltliche Überprüfung jedes Clerical-Medical-Vertrags und die kompetente Beratung zu allen rechtlichen Möglichkeiten ist angesichts der jüngsten Entwicklungen dringend zu empfehlen, wofür unsere seit vielen Jahren auf die Vertretung von Clerical-Medical-Anlegern spezialisierte Kanzlei mit mehr als 25 Jahren Kompetenz und Erfahrung Ihnen gerne zur Verfügung steht! Möchten Sie wissen, ob Ihr Clerical Medical-Vertrag von den Veränderungen betroffen ist und was Ihre juristischen Möglichkeiten gegenüber der Clerical Medical Investment Group Ltd. sind, welchen Geldbetrag Sie fordern können und ob der Ausstieg aus dem Geschäft sinnvoll ist? Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 089/45 21 33 88, vereinbaren Sie über unser Kontaktformular einen Termin für eine Erstberatung oder senden Sie eine E-Mail mit Ihren Fragen an kanzlei@gaebhard.de oder gleich direkt über das nachstehende Kontaktformular:

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Der Bundesgerichtshof hilft den Versicherungsnehmern

Mit versicherungsnehmerfreundlichen Urteilen vom 11.7.2012 zu den Aktenzeichen IV ZR 151/11, IV ZR 164/11, IV ZR 122/11, IV ZR 271/10 und IV ZR 286/10 hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass den Kunden bei unwirksamen kleingedruckten Klauseln in den Versicherungsbedingungen umfangreiche Rechte zustehen. In jedem Einzelfall ist zu prüfen, was die für den Verbraucher günstigste Rechtsfolge solcher unwirksamen Klauseln ist: a) die Forderung nach Vertragserfüllung bezogen auf die im Versicherungsschein versprochenen Auszahlungen, b) die Rückabwicklung, bei der der Kunde so gestellt wird als ob er den betreffenden Versicherungsvertrag nicht gekauft hätte, und/oder c) Schadensersatz für alle mit dem Versicherungsvertrag verbundenen Schadenspositionen. Von Bedeutung sind auch Garantieversprechen und Anpreisungen der deutschen Finanzvermittler: Deren Aussagen zur Produktbeschaffenheit müssen sich die Versicherer nach der klaren Feststellung des BGH zurechnen lassen! Unsere Fachanwaltskanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit Standorten in München und Berlin prüft aktuell für sehr viele Kapitalanleger deren Rechtsposition und macht Ansprüche für diese geltend. Wir klären ab, welche Rechte Ihnen aus der Versicherungspolice und dem Versicherungsvertrag unter Berücksichtigung der Versicherungsbedingungen und der gesamten Beratung zum Versicherungsvertrag zustehen. Wir prüfen konkret zu Ihrem Fall die Werthaltigkeit von vertraglich in der Police oder in anderweitig übermittelten Unterlagen zugesicherten Ausschüttungen oder Renditeversprechen, führen für Sie engagiert und nachhaltig außergerichtliche Verhandlungen mit dem Versicherer und realisieren mit professionellen juristischen Argumentationen optimale Vergleichslösungen, soweit dies unter Berücksichtigung aller jeweiligen Besonderheiten im Fall möglich ist. Gelingt eine außergerichtliche Einigung nicht, führen wir für Sie bundesweit an den Landgerichten und Oberlandesgerichten Prozesse gegen die Versicherer und gegebenenfalls auch den Berater, der den Versicherungsvertrag vermittelt hat. Möchten Sie wissen, was Ihre juristischen Möglichkeiten gegenüber Ihrem Versicherer wie beispielsweise der Scottish Widows Ltd, vormals Clerical Medical Investment Group Ltd., haben und welchen Geldbetrag Sie fordern können? Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 089/45 21 33 88, vereinbaren Sie über unser Kontaktformular einen Termin für eine Erstberatung oder senden Sie eine E-Mail mit Ihren Fragen an kanzlei@gaebhard.de oder gleich direkt über das nachstehende Kontaktformular:

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Fachanwalt berät kompetent zum Versicherungsrecht

Auch der Europäische Gerichtshof hat sich mit dem generellen Verbraucherschutz für Versicherungsnehmer von Versicherungen aller Art und jeglicher Anbieter intensiv auseinander gesetzt. Im Urteil vom 19.12.2013 zum Aktenzeichen C 209/12, veröffentlicht in VersR 2014, 225, wurde entschieden, dass die Regelung im Versicherungsvertragsgesetz VVG – § 5 a VVG a.F. – aus dem Jahr 1994, nach der ein Rücktrittsrecht spätestens ein Jahr nach der Zahlung der ersten Versicherungsprämie erlischt, wenn der Versicherungsnehmer bei einem Policenmodell nicht über sein Recht zum Widerspruch und Rücktritt rechtswirksam und gut verständlich belehrt worden ist, nicht mit EU-Recht konform geht. Die kurze Verjährungsvorschrift verstößt gegen Art. 15 Abs. 1 der 2. Richtlinie 90/619/EWG in der durch die Richtlinie 92/96/EWG geänderten Fassung in Verbindung mit Art. 31 der Richtlinie 92/96/EWG. Da die Verjährungsverkürzung somit in diesen Fällen unwirksam ist, können Versicherungsnehmer ihre Antragserklärung noch nach vielen Jahren widerrufen, wenn auch die übrigen Voraussetzungen vorliegen. In seiner Entscheidung vom 7.5.2014 zum Aktenzeichen IV ZR 76/11 knüpft der Bundesgerichtshof an diese richtlinienkonforme Vorgabe des Europäischen Gerichtshofes an. Begehrt hatte der klagende Versicherungsnehmer die Rückzahlung seiner geleisteten Versicherungsbeiträge nebst Zinsen nach seinem Widerspruch gemäß § 5 a VVG a.F. und Schadensersatz wegen vorvertraglicher Aufklärungspflichtverletzungen. Bemerkenswert: Der Versicherungsabschluss fand bereits 1998 statt, der Versicherungsnehmer erhielt die Allgemeinen Versicherungsbedingungen und die Verbraucherinformation dabei im Jahr 1998 mit der Übersendung des Versicherungsscheins. Dabei wurde er nicht ausreichend über sein Widerspruchsrecht belehrt. Die Richter vom IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes befanden im Urteil vom 7.5.2014 zum Aktenzeichen IV ZR 76/11: „Der Kläger kann dem Grunde nach aus ungerechtfertigter Bereicherung Rückzahlung der an die Beklagte gezahlten Prämien verlangen, weil er diese rechtsgrundlos geleistet hat. (…) Jedenfalls wurde die 14-tägige Widerspruchsfrist gemäß § 5 a Abs. 1 Satz 1 VVG a.F. gegenüber dem Kläger nicht in Lauf gesetzt, da er nach den für das Revisionsverfahren bindenden Feststellungen des Berufungsgerichts mit Übersendung des Versicherungsscheins nicht in drucktechnisch deutlicher Form i.S. von § 5 a Abs. 2 Satz 1 VVG a.F. über sein Widerspruchsrecht belehrt wurde.“ Anspruchsmindernd, so die BGH-Richter, sei allerdings der Versicherungsschutz zu berücksichtigen, den der Kunde die ganzen Jahre als Wert gehabt habe. Dieser sei ein „Vermögensvorteil“, dessen Höhe vom Tatsachengericht zu bemessen sei.

Kontaktieren Sie uns bei allen Fragen zum Versicherungsrecht!

Sie fragen sich, ob Sie beim Abschluss Ihres Versicherungsvertrags korrekt über Ihr Widerspruchsrecht belehrt worden sind und heute noch den Widerspruch ausüben können? Sie haben eine Nachbelehrung zum Widerspruchsrecht von Ihrem Versicherer erhalten und möchten wissen, wie Sie sich verhalten sollen? Sie stellen sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen Sie ihre Einzahlungen und eine Nutzungsentschädigung vom Versicherer und/oder Schadensersatz für eine Falschberatung Ihres Versicherungsvertreters fordern können und wollen wissen, ob Verjährungsfristen laufen? Sie brauchen möglichst schnell anwaltliche Hilfe bei der Rückabwicklung eines Versicherungsvertrags? Am besten vereinbaren Sie in unserer Kanzlei unter der Telefonnummer 089/45 21 33 88 oder über unser Kontaktformular einen Termin für eine Erstberatung in München oder Berlin oder Sie senden uns für eine erste Einschätzung eine E-Mail mit Ihren Fragen an kanzlei@gaebhard.de oder gleich direkt über das nachstehende Kontaktformular:

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Dr. Babette Gäbhard



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